Bei welchen Erkrankungen kann alternative Tierheilkunde angewandt werden?
Nun ja, grundsätzlich bei fast jeder Art von Erkrankung, aber es gibt natürlich Einschränkungen:
Akute lebensbedrohliche Fälle gehören in die Hand des Tierarztes/Tierärztin bzw. in die Tierklinik. Ein Hund mit Magendrehung muß so schnell wie möglich operiert werden, damit er eine Überlebenschance hat. Gleiches gilt für die Katze, die angefahren und lebensgefährlich verletzt wurde oder das Pferd mit einer schweren Kolik. In solchen akuten und lebensbedrohlichen Fällen kann ich als Tierheilpraktikerin die Anschlussbehandlung flankierend unterstützen, so beschleunigen bestimmte homöopatische Arzneien die Wundheilung nach einer OP und verschiedene Therapien aus den Bereichen Homöopathe, Phytotherapie und Mykotherapie sind sehr gut dazu geeignet die Darmflora nach einer Antibiose wieder aufzubauen, damit das Tier eine gesunde Darmflora und damit auch ein intaktes Immunsystem wiedererlangen kann.
Aber neben diesen akuten Erkrankungen gibt es eine Vielzahl von Problemen bei denen alternative Tierheilkunde eingesetzt werden kann, wie z. B.:
Die Katze mit einer chronischen Niereninsuffizienz mit eröhten Nierenwerten (Kreatinin etc), die kaum noch fressen will (und erst recht nicht das verordnete Nierendiätfutter), mit stumpfen Fell und lustlosem Blick.
Der Hund, der sich allergiebedingt regelmässig blutig kratzt oder aufgrund einer Futermittelallergie chronischen Durchfall hat.
Ein Pferd mit Arthrose, welches sich kaum bewegen mag (aber eigentlich gerade bei Arthrose durchaus moderat bewegen sollte) und unter Schmerzmedikation steht.
Die Wellensitichdame, die ihren geliebten Partner verloren hat und nun nur noch apatisch im Käfig hockt und trauert.
Das sind nur einige Beispiele, bei denen alternative Tierheilkunde unter Umständen helfen kann, weitere sind:
- Allergien
- Chronische Nierenerkrankungen
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Verhaltensprobleme
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Endokrine Erkrankungen
- Lebererkrankungen
- Probleme des Verdauungsapparates
- Augen – und Ohrenerkrankungen
- Hautprobleme
- Erkrankungen des Nervensystems
- Autoimmunerkrankungen
- Krebs
- altersbedingte Einschränkungen
- u.v.m.
